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Aktualisiert

06/09/10 

Diese Reise fand im Mai 2007 statt !

Gebucht waren die Rockside Cabanas & Guesthouses in Mihiripena vermittelt von den Unawatuna Divers, 
www.unawatunadiving.com in der Nähe des etwas bekannteren Ortes Unawatuna.

Um hierhin zu gelangen bedarf es knapp 10 Stunden Flug mit LTU oder Condor bzw. wahlweise mit verschiedenen Nah-Ost Airlines (Qatar, Emirates, Ethiad) mittels Zwischenstop nach Colomba Katanayake. Die allseits aus zig Pauschalreisekatalogen bekannte Westküste um Negombo und Co haben wir erwartungsgemäß wieder weiträumig umfahren um so in den noch “relativ” unberührteren Süden zu gelangen ! Zwar gibts auch hier an der Südwestküste in Hikkaduwa div. größere Anlagen, aber gerade jetzt nach dem Tsunami ist es trotzdem noch sehr sehr ruhig ! Von dem besagten Hikkaduwa Touristenort sind´s dan noch mal gut 20 km bis Unwatuna, das man dann schliesslich nach anfänglichen Verkehrschaos von/in Colombo nach 4-5 Stunden erreicht. Unawatuna selber hat noch relatives Backpackerflair und der wunderschöne lange Beach ist mit div. kleineren bis mittleren Anlagen gesäumt. Hier gibt´s eigentlich nur eins über die Grenzen bekanntes Hotels, das ihr beim suchen im Internet beim Stichwort Unawatuna immer wieder als erstes finden werdet - das Unawtuna Beach Resort. Mein Hoteltip hier aber das mit nur 3 Zimmer direkt am Beach liegende Little Villa Resort - das den perfekten Meerblick liefert !
Wir selber haben zum nächtigen dieses Traumstrand trotzdem gemieden und sind wie o.g. in den 2 km weiter südlichen gelegenen Rockside Cabanas & Guesthouse abgestiegen. Diese kleine und süße Anlage liegt direkt am einsamen und wahnsinnig schönen Mihiripena Beach und gehört wie gesagt zum Unawatuna Diving Center, was beides unter deutscher Leitung steht. In dieser Anlage könnt ihr zwischen 3 schön alleinstehenden Bungalows - Cabanas - wählen (alle mit Fan, Warmwasser und riesiger eigener Terasse) oder zwischen ein paar sehr großen Gästezimmern im Gästehaus auch mit jeweils großen Balkon/Terasse. Die Atmosphäre ist so familiär, das ihr um ggf. mal ein Drink zu bestellen schon mal ins Wohnzimmer der Staff müßt, damit diese das freundlich auf Eure Terasse liefern können. Gleiches gilt fürs Frühstück oder sonstige Snacks, was individuell und SEHR günstig (ab ca. 3, 5 Euro) zu jeder Tageszeit privat auf Eure Terasse serviert wird. Die Übernachtungspreise für diese Anlage sind Sri-Lanka-like ebenfalls äußerst günstig (ab ca. 10 Euro p.P). Info und direkte Verfügbarkeit und Buchungsmöglichkeit auf o.g. Homepgae. Eine deutsche Buchungsbestätigung erhaltet Ihr dann vom Eigentümer Hans, der Euch schnell und nett eine Antwort auf Eure Anfrage bzw. Buchung senden wird !
Wie gesagt, diese schöne kleiner Anlage liegt abseits und ruhig (mal abgesehen von der Bahn die fast überall in Beachnähe langbrettert) und hat wirklich eine tollen Flair und Service. Bitte beachtet: Zimmerreinigung und Handtuchwechsel nur alle 3 Tage, also ggf. ein paar Handtücher von zu Hause mitbringen oder gegen Aufpreis vor Ort ordern.
So zum Beach: der Strand hier an dem Rockside eignet sich trotz evtl. oft hoher Wellen durch ein vorgelagertes Riff immer zu schwimmen, durch die dadurch bedingten Wellenauläufer zum Strand hin aber selten zu sonnenbaden am Strand, da der doch oft unter Wasser steht (ist halt sehr schmal hier). Also fürs sonnenbaden und auch schwimmen bietet sich daher und erst recht zum Cocktails und Abendessen ein Trip nach Unawatuna Beach an - zu Fuß ca. 20 Minuten oder ber Tuk Tuk (bzw Trishaw) oneway für 150 RP (1 Euro), wo ihr meist auch auf den Transfer vom Rockside zählen könnt, die auch ein Tuk Tuk meist vor Ort stehen haben. Hier am Unawatuna Beach ist der Strand dann doch schon was breiter und teilweise mit Liegen vor den Bars versehen und man hat genügend Auswahl zum äußert günstigen und stilvollen Dinner und Co (probiert hier mal das Hard Rock Restaurant oder das sehr stilvolle aber nicht teurere Cormoran Restaurant direkt am Beach).
Auch wenn sich hier Bars & Restaurant dicht an dicht siedeln ist hier trotzdem easy going angesagt, da nach dem Tsunami hat sich von den Gästen, wie auch von der Infrastruktur her längst noch nicht wieder alles erholt - schade die Locals dabei sind sehr freundlich und dabei nicht aufdringlich und dennoch um dezenten Kontakt bemüht. Das Land hier unten präsentiert sich mehr als sicher und zudem als äußerst preiswert - sogar noch mehr als Thailand, Indonesien und Co.


Tauchtechnisch bietet sich natürlich das am Strandanfang (vom Süden aus gesehen) gelegene Unawatuna Diving Center an, das u.a. deutschsprachig ist ! Die Anlage wirkte äußerst sauber und professionell ausgestattet. Taucherlebnisse hier leider Fehlanzeige, da wir erst kurz nach Ende der High-Season dort aufgeschlagen sind und uns so der Wellengang und die Strömung und Sicht dieses Erlebnis verweigerten. Von daher checkt die anderen Erfahrungsberichte im Internet zu dieses Basis, die aber rein vom optischen ein Top-Zustand und Service vermuten lässt (siehe Bilder). Tja, wenn schon nicht tauchen dann schnappt Euch für eine “Tagemiete” von max. 20 Euro einen Tuk-Tuk-Fahrer, der Euch die umliegenden Sehenswürdigkeiten individuell zeigt; schnell erreicht Ihr von hier aus Teeplantagen/Fabriken oder für uns Taucher eine Turtle-Aufzuchtstation - verbunden mit der Hoffnung diese dann irgendwann U/W sehen zu dürfen (hier in der Nähe gibts eine Station, die die superseltene weiße Turtle hat - auf 2.000000 kommt nur 1 weiße raus). Weitere Ausflugsalternativen sind natürlich div. Tempelanlagen oder die schöne Altstadt von Galle inmitten eines Forts versteckt. Lagunenfahrten ins Landesinnere sind auch absolut eine Reise wert mit evtl. Besuchen einer Zimtherstellung inmitten eines Buschs - wirklich urig. Alle anderen Touren Richtung Kandy, Yala Nationalpark etc. bekommt ihr aber auch gerade um Unawatuna an jeder Ecke angeboten, was wir uns aber verkniffen haben, da dies immer oneway um die 4 Stunden Reisezeit bedeutet hätte und so doch vorzugsweise mit Zwischenübernachtung oder direkt in Form eine Rundreise absolviert werden sollte.
Einen kleinen Abstecher zum vielleicht schönsten Strand Sri Lankas von Mirissa haben wir uns aber noch gegönnt - ca. 20 km von Unawatuna entfernt - entlang der weltberühmten Stick-Fisher - kommt ihr hier an. Aber beachtet, hier hat sich entgegen vieler Aussagen von Reiseführer nach dem Tsunami noch kaum was erholt; der Beach ist zwar gesäubert und wirklich ein Traum - aber Bars o.ä. liegen noch alle in Trümmern und sind nicht geöffnet. Alles sieht noch sehr verlassen hier aus und somit ist man hier z. Zt. nur ans einzigste größere und nicht gerade schönen Hotel fürs essen und trinken gebunden. Kleiner süße Anlagen sollen aber wieder im Bau sein oder bereits eröffnet haben; hoffen wir dies nun auch für lokale Restaurants und Bars, die dann der Charm fürs perfekte Chill-Out Ambiente komplettieren würden - dieser Strand hätte die besten Voraussetzungen dafür und es absolut verdient - wann es soweit ist steht aber leider in den Sternen.
Also eingefleischte Asienfans hat uns unser erster Besuch in diesem Land total begeistert und sind dankbar für diese fantastischen Erfahrung und Eindrücke. Hoffen wir für dieses Land das die Unruhen sich irgendwann mal beilegen, die Touristen verstärkt wiederkommen und so sich solche Ecken wie Mirissa oder auch endlich mal der Norden und Osten erholen können. Traumhafte Flecken gibts hier in Hülle und Fülle - aber bis dahin empfehlen wir erstmal klar die Ecken um Unawatuna und natürlich das Rockside Cabana & Guesthouse.

 

Cabana

Rockside Garden

Malediven Like

Unawatuna Beach am Abend

und nochmal in die andere Richtung

Einkaufsmeile am Unawatuna Beach

Hunde hier ohne Ende

Große Flasche um 1 Euro

Leuchtturm im Fort von Galle

Altstadt Galle

auch in Galle

Eins von vielen antiken Häusern in Galle

Noch ein Blick auf die schönen Cabanas

ohne Worte direkt am Beach der rockside Guesthouse

Unwatuna Diving Center

Einen von zig Tempeln

Blick vom Tempel auf Unawatuna

Die berühmten Stick Fisher

Reisplantage

Kautschukbaum in den Teeplantagen

Blick vom Hügel einer Teeplantage

Teepflückerinnen bei der Arbeit

In der Teefabrik

Rockside Beach

Mirissa Breach

Mirissa Beach im Regen

Deshalb der name Rockside

Beach an dem Rockside

Inneneinrichtung der Cabanas

Blick aus den Cabanas zum Strand

ein Fahrer bei der Arbeit

Denkmal an die Opfer des Tsunamis

völlig ungefährlich aber überall vertreten

Beach am Rockside

Die Rockside Guesthouses

Bibelin Holz geschnitzt

Traditionelle Zimtherstellung

Schlafzimmer / Wohnraum eines Zimtarbeiters

Küche im Busch

Haus eines Zimtarbeiters

Mangroven Nähe Hikkaduwa

Schulende

Tuk Tuk bzw. Trishaw

Eine der seltenen weissen Schildkörten

A2 Hauptstrasse Nähe Hikkaduwa

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